Hausordnung

Liebe Eltern, liebe Schüler,

unsere Schule ist ein Ort, wo jeden Tag auf engem Raum viele Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Verhaltensweisen zusammenkommen. Durch Nachlässigkeit und Rücksichtslosigkeit entstehen Konflikte, unter denen alle, besonders aber die Schwächeren, zu leiden haben. Diese Konflikte können vermindert werden, wenn jeder einsieht, dass Regeln für das Zusammenleben aufgestellt und eingehalten werden müssen.

Alle bemühen sich um ein respektvolles Zusammenleben.
Schüler und Lehrer gehen fair miteinander um. Keiner schädigt, behindert oder belästigt den anderen.
Alle verzichten auf Gewalt und Einschüchterung.
Wir suchen bei Konflikten immer wieder das Gespräch!

Jeder soll sich in der Pater-Damian-Schule wohl fühlen und durch seinen Arbeitseifer und sein soziales Verhalten dazu beitragen, eine Stimmung zu schaffen, in der es möglich ist, die Ziele unseres pädagogischen Projektes zu erreichen.

In diesem Schuljahr haben wir daher die Hausordnung neu formuliert, so dass jeder Schüler weiß, was die Schulgemeinschaft von ihm erwartet.

Mehr Infos über:

  • Der Studiersaal

    Studium im Studiersaal 

    Die Studiumstunde ist keine Freistunde oder PauseVielmehr sollte diese Stunde dazu genutzt werden, sich in Ruhe auf die anstehenden Fachstunden vorzubereiten oder Hausaufgaben für den kommenden Tag zu erledigen.

    Jeder Schüler wird dazu angehalten sich sinnvoll zu beschäftigen und sich so zu verhalten, dass er seine Mitschüler nicht stört.

    Es besteht die Möglichkeit im Studiersaal verschiedene Wörterbücher auszuleihen, außerdem können die Schüler mit Erlaubnis der Aufsichtsperson die Schulmediothek besuchen.

    Die folgenden Punkte dienen als Richtlinien für die Studiumstunde, damit diese so verläuft, dass jeder Schüler die Möglichkeit hat effektiv zu arbeiten.

    • Höflichkeit und Respekt bestimmen den Umgang mit dem gesamten Personal sowie den Mitschülern;
    • Jeder Schüler betritt den Studiersaal pünktlich und begibt sich umgehend an einen Platz;
    • Um unnötige Störungen zu vermeiden sind die Schüler gebeten, die Toilette nicht während der Stunde zu besuchen;
    • Jeder Schüler hält sich an die Sitzordnung und verlässt seinen Platz nicht ohne Grund;
    • Jeder Schüler sorgt dafür, dass er alle notwendigen Arbeitsmaterialien bei sich hat;
    • Während des Studiums werden keine Speisen und Getränke gleich welcher Art verzehrt;
    • Nach Absprache mit der Aufsichtsperson ist der Umgang mit elektronischen Mitteln im Studiersaal erlaubt, jedoch ausschließlich für schulische Zwecke. Bei Missachtung dieser Regel wird das jeweilige Gerät von der Aufsichtsperson aufbewahrt;
    • Die Schüler, die Hilfe eines Mitschülers benötigen, können  nach Absprache mit der Aufsichtsperson  während des Studiums zusammenarbeiten, wenn die Größe der Gesamtgruppe dies erlaubt und wenn die Zusammenarbeit im Flüsterton stattfindet;
    • Jeder Schüler vergewissert sich vor dem Verlassen des Studiersaals, dass er seinen Platz sauber und in Ordnung hinterlässt;
    • Jeder Schüler trägt eine Mitverantwortung für die gesamte Ordnung im Studiersaal und wird deshalb, im Wechsel mit seinen Mitschülern darum gebeten, diese Aufgabe zu übernehmen;
    • Jeder Schüler achtet auf einen sorgsamen Umgang mit dem gesamten Inventar (Stühle, Tische, Türen, …).

    Wenn jeder seine Verantwortung übernimmt und sich an die Umgangsformen hält, kann die Studiumstunde zum schulischen Erfolg aller beitragen.

  • Tagebuch + Arbeitsplane

    Tagebuch  und Arbeitsplaner – zwei wichtige Arbeitsinstrumente für den Schüler

    Das Tagebuch enthält Angaben über den gesehenen Lehrstoff sowie über die zu verrichtenden Arbeiten. Außerdem sind darin wichtige Mitteilungen enthalten.

    Seit dem Schuljahr 2019-2020 wird das Tagebuch digital mit Smartschool geführt.

    Die Lehrer tragen den gesehenen Unterrichtsstoff in das digitale Tagebuch ein, sodass ein Schüler auch im Krankheitsfall den Überblick behält, über das, was im Unterricht geschehen ist.

    Auch Hausaufgaben und Tests werden von den Lehrern im digitalen Tagebuch eingetragen und in der Klasse angekündigt.

    Die Schüler nutzen ihren Arbeitsplaner, um zu notieren, welche Arbeiten zu Hause zu erledigen sind.

    Der ordentliche Gebrauch des Tagebuchs erlaubt dem Schüler, sich seine Arbeit korrekt einzuteilen und somit zielgerechter voranzukommen.

    Das gehört zum Erlernen einer guten Arbeitsmethode.

    Das Tagebuch – ein Bindeglied zwischen Elternhaus und Schule

    Auch die Eltern finden im digitalen Tagebuch des Schülers ein wichtiges Dokument vor.

    Über Smartschool können auch Eltern einen Überblick über den gesehenen Lehrstoff behalten und wissen, wann welche Arbeiten der Kinder anstehen.

    Verspätungen und Bemerkungen bzgl. des Verhaltens des Schülers werden seit dem Schuljahr 2019-2020 in die digitale Akte in Smartschool eingetragen. Als Eltern können Sie bestätigen den Eintrag zur Kenntnis genommen zu haben und Kontakt zu den Erziehern aufnehmen.

    Im Anhang befinden sich Vordrucke, die zur Begründung der Abwesenheiten der Schüler verwendet werden müssen.

    Das Tagebuch – ein legales Dokument

    Das Tagebuch dient nicht zuletzt als offizieller Beweis dafür, dass der Inhaber des Tagebuchs ein regulärer Schüler ist.

    Das wird vom Ministerium verlangt und daher muss das Tagebuch mit größter Sorgfalt und lückenlos ausgefüllt werden. Anderenfalls kann es zu Schwierigkeiten mit der Anerkennung der Diplome kommen.

    Jeder Fachlehrer ist für das Eintragen des gesehenen Lehrstoffes in jeder seiner Unterrichtsstunden  verantwortlich.

    N.B.: In den Texten werden Begriffe wie „Der Jugendliche, der Schüler, der Lehrer, …“ verwendet. Gemeint sind diese als Sammelbegriffe für Schüler und Schülerinnen, für männliche und weibliche Jugendliche, für Lehrer und Lehrerinnen, …

    Ein ständiges orthographisches Differenzieren nach Schüler(innen), Schüler/innen oder Schüle- rInnen, … erschien uns zu umständlich.

  • Unterricht

    Bei der Ankunft in der Schule begebe ich mich sofort auf den Schulhof. Ich warte also nicht vor dem Eingang auf meine Freunde.

    Der Unterricht beginnt um 8.20 Uhr, der Schultag endet um 16:25.

    Es gibt täglich drei Pausen:

    • 10:00 – 10.20 Uhr: 10-Uhr-Pause
    • 12:00 – 12:50 Uhr: Mittagspause (außer mittwochs)
    • 14:30 – 14:45 Uhr: Nachmittagspause

    Es wird jeweils zwei Minuten vor Pausierende geklingelt.

    Als Schüler des 1. bis 3. Jahres werde ich beim Klingelzeichen von meinem Lehrer auf dem Schulhof abgeholt und zur Klasse begleitet und darf dann noch kurz zu meinem Schließfach.

    Als Schüler des 4. bis 6. Jahres begebe ich mich beim Schellen in Ruhe in die Klasse. In der Klasse bereite ich mich auf den Unterrichtsbeginn vor.

    Ich bin dafür verantwortlich, dass der Unterricht beim Eintreffen des Lehrers beginnen kann. Wenn die Schüler nach 5 Minuten noch auf die Lehrperson warten, benachrichtigt ein Schüler der Klasse/Gruppe den zuständigen Erzieher.

  • An- und Abwesenheiten

    Prinzip

    Falls ich abwesend bin, ist Folgendes zu beachten:

    1. Meine Eltern/Erziehungsberechtigten müssen meine Abwesenheit zwischen 08:00 Uhr und 08:20 Uhr im Sekretariat melden (087/598900 oder per E-Mail: info@pds-bsdg.be)

    oder

    Sie Schreiben eine Smartschool-Nachricht an „Erzieher“

    Am Tag der Rückkehr muss ich die Abwesenheit durch eine Abwesenheitskarte (bei Abwesenheiten bis zu 3 Tagen) belegen – es sei denn sie haben eine Smartschool-Nachricht gesendet, dann entfällt eine schriftliche Entschuldigung –

    oder durch ein ärztliches Attest (bei Abwesenheiten ab 4 Tagen) schriftlich belegen. Die  Abwesenheitskarte oder das ärztliche Attest muss ich ohne weitere Aufforderung beim zuständigen Erzieher  abgeben.

    Ein ärztliches Attest verbietet es mir zur Schule zu kommen!

    Bei längerer Abwesenheit muss der Schule das ärztliche Attest spätestens am 4. Tag vorliegen. Bei späterem Einreichen entscheidet die Schulleitung, ob sie das Schreiben akzeptiert oder nicht. Dies gilt auch für Schüler über 18 Jahren, die noch bei ihren Eltern wohnen.

    Abwesenheit bei angekündigten Klassenarbeiten und Prüfungen (wegen Krankheit oder vorhersehbarer Abwesenheit)

    Wenn ich die oben beschriebene Prozedur einhalte, ist eine flexible Handhabung nach Absprache zwischen Lehrer und Schüler möglich (entweder Klassenarbeit nachschreiben oder nicht).

    Ich muss ordentlich und korrekt abgemeldet werden, ansonsten darf die Lehrperson über eine Null-Bewertung   entscheiden.

    Wenn ich stundenweise, ohne Abmeldung beim Erzieher, dem Unterricht fernbleibe (d.h. wenn ich   Klassenarbeiten „schwänze“), ist eine flexible Handhabung nicht möglich. Die Klassenarbeit wird in diesem Fall mit „0“ bewertet.

    Jede Abwesenheit bei einer Prüfung ist von den Eltern/Erziehungsberechtigten am gleichen Morgen vor Schulbe- ginn telefonisch im Sekretariat mitzuteilen und muss durch ein ärztliches Attest (auch für einen Tag!) gerechtfer- tigt werden.

    Ziel dieser Maßnahmen ist die Quote der Abwesenheiten bei angekündigten Klassenarbeiten und Prüfungen so gering wie möglich zu halten und allen Schülern möglichst faire Bedingungen für Klassenarbeiten und Prüfungen zu gewährleisten.

    Allgemeine Bemerkungen

    Während der Schulzeit bleibe ich auf dem Schulgelände, nur mein Erzieher kann erlauben, dass ich das Schulgelände während des Unterrichts verlasse.

    Wenn ich tagsüber wegen Unwohlseins die Schule verlassen möchte, brauche ich dafür das Einverständnis  eines Erziehers. Die Erziehungsberechtigten werden dann in Kenntnis gesetzt.

    Als Schüler des 1. bis 3. Jahres darf ich nur dann nach Hause, wenn ich in der Schule abgeholt werde.

    Bei der Rückkehr muss ich die Abwesenheit durch eine Abwesenheitskarte, eine Smartschool-Nachricht der Eltern an meinen Erzieher bzw. durch ein ärztliches Attest belegen.

    Bei unbegründeter Abwesenheit werden meine Eltern/Erziehungsberechtigten informiert, ich muss mich rechtfer- tigen und eventuell mit Konsequenzen  rechnen.

    Vorhersehbare Abwesenheiten müssen meine Eltern/Erziehungsberechtigten im Voraus mit der Schulleitung absprechen.

    Ich vermeide Abwesenheiten wegen (Zahn-)Arztbesuchen, Fahrschulstunden, Hochschul- und Universitätsbesuchen … während der Unterrichtszeit.

    Ich darf maximal 24 halbe Tage unentschuldigt oder durch die Erziehungsberechtigten entschuldigt fehlen.

    Überschreite ich dieses Limit, muss die Pädagogische Inspektion des Ministeriums der DG informiert werden, weil dann ein Verstoß gegen die Pflicht des regelmäßigen Schulbesuchs  vorliegt.

    Zudem wird ein überdurchschnittliches Fehlen Einfluss auf die Klassenratsentscheidungen haben. Ärztliche Atteste oder Belege von öffentlichen Ämtern werden nicht berechnet.

  • Pünktlichkeit und Verspätungen

    Beim Klingelzeichen begebe ich mich zügig und ohne Umwege zu meiner Klasse oder meinem Aufstellplatz (s. 1). Auch der Raumwechsel zwischen den Stunden findet ohne unnötigen Zeitverlust statt.

    Alle Verspätungen muss ich durch triftige Gründe rechtfertigen können, sonst erhalte ich von der jeweiligen Lehrperson oder vom Erzieher einen Eintrag wegen Verspätung im Smartschool-Register.

    Bei drei Einträgen wegen Verspätung muss ich eine gemeinnützige Arbeit  verrichten.

    Wenn meine Verspätung die Dauer von 50 Minuten übersteigt, gilt sie als Abwesenheit.

  • Pausen

    Die Pausenzeiten erstrecken sich von 10.00 Uhr – 10.20 Uhr und 12.00 Uhr – 12:50 Uhr und von 14:30 – 14:45 Uhr.

    Als Schüler des 1. bis 4. Jahres verlasse ich am Anfang der Pause sofort die Klasse und begebe mich auf den Schulhof.

    Ich unterlasse aus Sicherheitsgründen jedes Verhalten, das zu einem Unfall oder körperlichen und materiellen Schaden führen kann: z.B. Lärmen, Stoßen oder Laufen im Treppenhaus oder in den Fluren, Schneebälle werfen, Raufereien,…

    In der 10-Uhr-Pause und in der Nachmittagspause bleibe ich auf dem Schulgelände. Während der Mittagspause darf ich die Schule nur mit Erlaubnis der Erziehungsberechtigten verlassen.

    Die Zeit zwischen den Unterrichtsstunden sollte ich in entspannter Atmosphäre zur Vorbereitung auf die nächste Unterrichtsstunde nutzen, – sie ist keine Pause.

    Falls die nächste Stunde im gleichen Raum stattfindet, bleibe ich in der Klasse.

  • Drogen

    Es ist mir strikt verboten im Schulgebäude und auf dem Schulgelände (auch vor der Schule) zu rauchen.

    Verstoße ich gegen diese Regelung werde ich mit einer zeitaufwändigen Zusatzarbeit bestraft.

    Der Genuss alkoholischer Getränke und Energy-Drinks ist untersagt. Insbesondere während Schulreisen und außerschulischen Aktivitäten (Projekttage, Besinnungstage, …) kann der unerlaubte Konsum zu einem vorzeitigen Abbruch der Fahrt, bzw. zu einem Ausschluss vom geplanten Programm führen und/oder mit einem Schulverweis bestraft werden.

    Es ist mir strengstens verboten, Drogen oder Aufputschmitteln zu besitzen oder zu nutzen. Das Verkaufen oder Kaufen von Drogen wird sofort den gerichtspolizeilichen Behörden gemeldet.

  • Transport

    Mein Fahrzeug (Fahrrad, Mofa oder Motorrad) stelle ich an einem dafür vorgesehenen Platz ab (an Gebäude 2 vor dem Lehrerzimmer oder Fahrräder neben der Mediothek); ich versehe es mit einem Vorhängeschloss.

    Auf dem Schulgelände schiebe ich mein Fahrzeug.

  • Kleidung

    Ich achte auf korrekte Kleidung. So sollte ich nicht meine Unterwäsche sichtbar tragen. Ich verzichte auf zu kurze Röcke oder Shorts, bauchfreie Tops, tiefe Ausschnitte, schulterfreie T-Shirts, …

    Auch unangebrachte Sprüche oder Zeichnungen auf meiner Kleidung sind verboten.

    Bei unangemessener Kleidung kann ich nach Hause geschickt werden.
    Ob Junge oder Mädchen, im Gebäude nehme ich meine Kopfbedeckung ab.

  • Mahlzeiten

    Zum Essen und Trinken nutze ich meine Pausen. Während des Unterrichtes verzichte ich aufs Essen. Wenn mein Lehrer es erlaubt, darf ich gelegentlich Wasser trinken.

  • Räume und Material

    Ich bin mitverantwortlich für die Ordnung und Sauberkeit in den Klassen und Gängen, im Treppenhaus, in den Toiletten und auf dem Schulhof. Daher entsorge ich meinen Müll in die dafür vorgesehenen Behälter (Mülltrennung).

    Ich folge der Aufforderung der Personalmitglieder eine Säuberungsaktion durchzuführen, auch wenn ich nicht den Müll verursacht habe.

    Regelmäßig bin ich für den Raumdienst zuständig. Den Plan dafür erstellt mein Erzieher/Lehrer, der mir auch die nötigen Erklärungen am Anfang des Schuljahres bezüglich des Klassendienstes und der Mülltrennung gibt.

    Das gesamte Schulmaterial und alle Einrichtungsgegenstände behandle ich sorgsam. Bei mutwilliger Beschädigung muss ich der Schule Schadenersatz leisten. Dicke Filzstifte (z.B. Edding, Art Liner, …) und Korrekturflüssigkeit (z.B. Tipp-ex) lasse ich zu Hause. Falls diese Schreibwaren im Unterricht benötigt werden, kann ich sie bei einem Erzieher ausleihen.

    Falls vorsätzlich ein Raum oder Material verunreinigt oder beschädigt wird, melde ich diese Respektlosigkeit sofort, damit die Räume und das Material sauber und funktionsfähig bleiben

    Die durch Respektlosigkeit und Vandalismus verursachten Schäden kosten die Schule unnötigerweise jedes Jahr mehrere tausend Euro.

    Wenn ich im Flur etwas aushängen möchte, wende ich mich an den Direktor.

  • Benutzung audio-visueller Medien, des Internets und sozialer Netzwerke

    Während der Unterrichtszeit schalte ich mein Handy, MP-3Player, I-Pod … oder ähnliche elektronische Medien aus, lege sie weg und konzentriere mich auf den Unterricht.

    Mein Lehrer/Erzieher darf mir mein Smartphone, mein Handy, meinen MP3-Player, mein I-Pod … abnehmen, falls ich das Gerät während des Unterrichts sichtbar aufbewahre oder sogar benutze.

    Wenn mir mein Lehrer ein solches Gerät abnimmt, schalte ich es aus und es bleibt für mindestens eine Woche bei der zuständigen Direktion.

    Ich darf mein Smartphone, Handy, MP-3Player,I-Pod … nur zu pädagogischen Zwecken benutzen, wenn der jeweilige Lehrer/Erzieher es ausdrücklich erlaubt.

    Ich respektiere das Recht auf Schutz der Privatsphäre meiner Mitschüler und des Personals der Schule. Falls ich Bilder/Videos mache oder veröffentliche, die in irgendeiner Form Mitschüler, Personalmitglieder oder Unterrichte betreffen, werde ich mit schulinternen Sanktionen belegt.

    Um Missbrauch zu verhindern (z.B. Cyber-Mobbing) und die Ablenkung durch digitale Geräte einzuschränken (z.B. Spielsucht, Chatsucht), sollten meine Eltern mit mir vor dem Gebrauch solcher Geräte diese Problematik besprechen.

    Es ist mir strikt untersagt, anhand von Schriftstücken, einer Internetseite oder eines anderen Kommunikationsmittels (Blog, Handy, soziale Netzwerke usw.):

    • die öffentliche Ordnung, die guten Sitten, die Menschenwürde oder die Gefühle der Mitschüler zu verletzen, so z.B. extremistische oder pornographische Websites zu erstellen;
    • in irgendeiner Weise den Ruf, die Privatsphäre oder das Recht am Bild Dritter zu verletzen, unter anderem durch verleumderische oder beleidigende Äußerungen oder Bilder;
    • zu jeglicher Form von Hass, Gewalt, Rassismus usw. aufzurufen;
    • zur Diskriminierung einer Person oder einer Gruppe von Personen anzuregen;
    • Informationen zu verbreiten, die den Ruf der Schule gefährden oder den guten Sitten und Gesetzen widersprechen;
    • falsche Informationen oder Informationen, die die Gesundheit oder das Leben eines Dritten gefährden können, zu verbreiten;
    • auf seiner Webseite Querverweise (links) auf andere Websites zu legen, die gesetzeswidrig sind oder Rechte Dritter verletzen.

    Jeder Verstoß gegen diese Bestimmungen wird sanktioniert.

  • Sanktionen

    Wenn ich die Hausordnung missachte oder meine Mitmenschen respektlos behandle, muss ich mit Sanktionen rechnen. Diese Sanktionen sollten mich daran erinnern, was von mir erwartet wird, und mir helfen, meine Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen.

    Wenn ich wiederholt Sanktionen erhalte, kommt es zu Disziplinarmaßnahmen, die dazu führen können, dass ich definitiv von der Schule verwiesen werde. In diesem schlimmsten Falle muss ich die Schule wechseln.

    Auch kann die Häufigkeit und die Art meines Fehlverhaltens, nach Absprache mit der Direktion, einen Einfluss auf die Teilnahme an manchen Schulaktivitäten haben, da durch andauernde Missachtung der Hausordnung das Vertrauen zwischen Lehrer und Schüler gebrochen wird.

    Gerade bei solchen Projekten, bei denen eigenverantwortliches Handeln eine Grundvoraussetzung ist, brauchen wir ein solides Vertrauensverhältnis.

    Arten der Sanktionen

    1. Ordnungsmaßnahmen: eine mündliche Verwarnung, eine schriftliche Strafe, eine Arbeit im Dienst der Schulgemeinschaft, ein Verhaltenseintrag ins Tagebuch (mit oder ohne Strafe), Nachsitzen, …
    2. Disziplinarmaßnahmen (Dekret vom 31. August 1998, Art. 43-45)
    3. der zeitweilige Ausschluss durch Entscheidung des Schulleiters oder des Klassenrats
    4. der definitive Ausschluss durch Entscheidung des Klassenrats

    Bei vermehrten Einträgen wegen Fehlverhaltens oder schwerwiegender Verstöße kann die Schulleitung einen Klassenrat einberufen, der über angemessene Sanktionen entscheidet.

    • Disziplinarakte

    Häufen sich negative Bemerkungen zu meinem Verhalten bzw. sind meine Verhaltensseiten im Tagebuch über- durchschnittlich gefüllt oder liegt ein schwerer Verstoß gegen die Hausordnung vor, muss eine Disziplinarakte angelegt werden ( s. Dekret vom 31. August 1998, Art. 43-45).

    Die Disziplinarakte ist eine Sammlung von Fehlverhalten, sie dient weder dem Beschleunigen von Disziplinarmaßnahmen noch der Verbesserung meiner Situation, sondern hält lediglich Fakten fest.

    Aufgrund dieser Fakten hat die Schule das Recht die Prozedur eines Schulverweises zu  eröffnen.

    Neben der Beschreibung des Fehlverhaltens müssen auch alle von der Schule unternommenen Schritte vermerkt werden: Ordnungs- und Disziplinarmaßnahmen, Gespräche, Kommentare des Klassenrats, Kontakte mit den Eltern, mit Kaleido, Briefe, Verträge … Die Direktion, Lehrpersonen und Erzieher können Einträge in eine Disziplinarakte vornehmen, die vom Erzieher verwaltet wird.

    Am Ende des Jahres werden alle Notizen der Direktion übergeben. Die Akte verfällt am 30. Juni jeden Jahres.

  • Der Sportunterricht

    Wenn ich ein längerfristiges Attest habe, das mich vom Sportunterricht freistellt, brauche ich nicht während der Sportstunde bei der Gruppe anwesend sein. Das Attest gebe ich persönlich dem Sportlehrer bei Beginn der Sportunfähigkeit (nicht dem Erzieher) ab.

    Jede andere Nichtteilnahme belege ich mit einem schriftlichen Vermerk meiner Eltern im Tagebuch (Eintrag unter ´Mitteilungen`). Hier kommen selbstverständlich nur „leichtere“ Beschwerden als Grund in Frage. Keine andere Entschuldigung gilt.

    Das Tagebuch mit dem Vermerk der Eltern und deren Unterschrift zeige ich dem Sportlehrer vor Unterrichtsbeginn in der jeweiligen Sporthalle. Anschliessend melde ich mich bei meinem Erzieher.

    Die Sporthalle darf ich nur mit Turnschuhen mit hellen Sohlen betreten. Die Sportsachen ziehe ich in der jeweiligen Umkleidekabine an. Für dort belassene Wersachen übernimmt  die Schule keine Verantwortung; diese gehören ins Schließfach.

    Vergesse ich meine Sportsachen, nehme ich trotzdem am Sportunterricht teil.

    Für eine Abwesenheit, die über die Sportstunde hinausgeht, gilt die allgemeine Schulregel

  • Klassenarbeiten, Befragungen und Prüfungen

    Zur Festigung und Überprüfung der Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler werden in den verschiedenen Fächern Hausaufgaben und Klassenarbeiten geschrieben.

    Die Zahl der Arbeiten pro Periode steht im direkten Verhältnis zur Anzahl Wochenstunden im jeweiligen Fach. So hat ein 4-Stunden-Fach z.B. mindestens 4 umfangreiche Arbeiten pro Periode, ein 3-Stunden-Fach 3 Arbeiten, usw. In der letzten Woche vor den Prüfungen werden keine Klassenarbeiten geschrieben.

    Prüfungen dienen dazu, zu prüfen, inwieweit die Schüler fähig sind, eine umfangreiche Materie zu beherrschen.

    Die Ergebnisse der Hausaufgaben, Klassenarbeiten und Prüfungen werden im Zeugnis verrechnet.

    Entnehmen Sie bitte dem Jahreskalender, wann die Schüler ein Zeugnis erhalten.

    Bewertung von Rechtschreibung, Stil und Ausdruck in Hausaufgaben, Klassenarbeiten und Tests

    Die Lehrperson, die das folgende System übernehmen möchte, soll das ihrer jeweiligen Klasse am Anfang des Schuljahres in aller Transparenz mitteilen.

    Es sei darauf hingewiesen, dass es in Fächern, vor allem aber in den geisteswissenschaftlichen, im Ermessen des jeweiligen Lehrers liegt, die Verwendung der Sprache (Rechtschreibung, Grammatik, Ausdruck und Stil) in die Bewertung der schriftlichen Arbeiten einfließen zu lassen. Die Lernenden sollen hierdurch vor allem zu einem guten Sprachgebrauch motiviert werden.

    Die Verwendung unerlaubter Hilfsmittel bei Tests, Klassenarbeiten und Prüfungen

    Es ist streng verboten, bei Klassenarbeiten, Prüfungen sowie Tests und mündlichen PPrüfungen zu unerlaubten Hilfsmitteln zu greifen. Tests und Prüfungen werden mit einer „NULL“ bewertet, was zu einer Gefährdung der Versetzung führt.

  • Versetzungsbedingungen

    1. und 2. Jahr:

    Der Schüler muss in jedem Fach 50% der Gesamtnote erreichen. Erreicht der Schüler die 50% nicht, so entscheidet der Klassenrat über eine eventuelle Nachprüfung, über eine Ferienarbeit oder über die Nichtversetzung.

    In jedem Fach gibt es 2 Periodenzeugnisse. Je nach Fach gibt es zusätzlich eine Weihnachtsprüfung und/oder eine Juniprüfung. Alle Noten gehen jeweils auf 100.

    3. und 4. Jahr:

    Der Schüler muss in jedem Fach 50% der Gesamtnote erreichen. Erreicht er die 50% nicht, so entscheidet der Klassenrat über eine eventuelle Nachprüfung, über eine Ferienarbeit oder über die Nichtversetzung.

    In jedem Fach gibt es 2 Periodenzeugnisse. Je nach Fach gibt es zusätzlich 1 – 2 Prüfungen. Die 1. Periode und die Weihnachtsprüfung werden jeweils auf 100 berechnet, die 2. Periode und die Juniprüfung werden jeweils auf 150 berechnet.

    5. und 6. Jahr:

    Der Schüler muss in jedem Fach 50% der Gesamtnote erreichen, die aus den 2 Perioden und den 2 Prüfungen besteht. Erhält der Schüler ein Ergebnis unter der Hälfte, so entscheidet der Klassenrat über eine eventuelle Nachprüfung, über eine Ferienarbeit oder über die Nichtversetzung.

    In jedem Fach gibt es 2 Periodenzeugnisse. Je nach Fach gibt es zusätzlich 1 – 2 Prüfungen. Die 1. Periode und die Weihnachtsprüfung werden jeweils auf 100 berechnet, die 2. Periode und die Juniprüfung werden jeweils auf 150 berechnet.

    Im philosophischen Fach (antike Kultur, Kunstgeschichte, Philosophie, mathematische Aktivitäten) gibt es zwei Prüfungen und kein Periodenzeugnis.

    Die Abschlussarbeit wird wie die Juniprüfungen auf 150 gerechnet.

     

  • Einspruchsrecht

    Das Dekret über das Regelschulwesen sieht in Artikel 14 eine Einspruchsmöglichkeit im Falle einer Nicht-Versetzung oder einer Nicht-Vergabe eines Studiennachweises vor.

    Ferienarbeiten oder Nachprüfungen unterliegen nicht dem Einspruchsrecht.

    In unserer Schule wird das Jahreszeugnis 2017/2018 am Dienstag, 26. Juni 2018 ausgehändigt. Versichern Sie sich, werte Eltern, dass Sie an diesem Tage auch wirklich im Besitz dieses Zeugnisses sind.

    Die Erziehungsberechtigten oder der großjährige Schüler, die eine Klassenratsentscheidung beanstanden, müssen bis spätestens Freitag, 29. Juni 2018 um 09:00 Uhr die schriftliche, ausführlich begründete Beanstandung hinterlegen. Die Schulleiter entscheiden, ob der Einspruch eine erneute Zusammenkunft des Klassenrates erfordert oder nicht.

    Die Entscheidung des Schulleiters oder des erneuten Klassenrates wird am Freitag, 29. Juni 2018 um 14:00 Uhr bekannt gegeben; die Erziehungsberechtigten oder der großjährige Schüler werden gebeten, an diesem Zeitpunkt in der Schule vorstellig zu werden, um die schriftliche Entscheidung des Schulleiters oder des erneuten Klassenrates in Empfang zu nehmen.

  • Schriftliche Dokumente und didaktisches Material

    Zwecks Anerkennung der Diplome sind folgende Richtlinien zu beachten:

    * Das Tagebuch muss jeden Tag in Ordnung sein, es wird am letzten Schultag eingesammelt und in der Schule aufbewahrt.

    * Alle bewerteten Arbeiten müssen berichtigt werden, sie werden in der Schule archiviert.

    * Alle Dokumente und Unterrichtsnotizen müssen zu Hause aufbewahrt werden.

    Für Bücher, Fotokopien, Tagebuch, Informatikmaterial und sonstige Materialien sowie für die Benutzung der Bibliothek und Mediothek bezahlt jeder Schüler  80 €. Die Höchstsumme pro Familie, die mehrere Kinder in der Sekundarschule hat, beträgt  140  €.

    Zahlbar ist diese Summe bis Ende Oktober per Überweisung auf das Konto 001-4834005-86 der VoE  PDS am Kaperberg (Mitteilung: Name, Vorname und Klasse des Schülers). IBAN: BE 7800 1483 400 586 / BIC: GEBABEBB.

    Bücher, die Ende des Jahres beschädigt zurückkommen, müssen zum Neupreis zurückerstattet werden.

  • Mitspracherecht

    Wie im Schulprojekt beschrieben, besteht die Möglichkeit die Schulorganisation mitzugestalten.

    Deshalb gibt es eigenständige Gremien: Den Schülerrat und den Elternrat.

    Beide Räte werden im Pädagogischen Rat der Schule durch zwei Repräsentanten vertreten und haben Beratungsrecht.

    * Der Pädagogische Rat berät und entscheidet über die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule.

    * Der Schülerrat versteht sich als Sprachrohr der gesamten Schülerschaft. Sinn und Zweck ist die konkrete Erfahrung demokratischen Verhaltens in der Schulgemeinschaft. Hier sind Phantasie und Initiative gefragt, die Fähigkeit zu kooperieren, Konflikte anzunehmen und auszutragen. Ziel ist die aktive Teilnahme an Entscheidungen zur Verbesserung unserer Schule.

    * Im Elternrat treffen sich die Vertreter der einzelnen Klassen und Jahrgänge mit dem Ziel, über Bildung und Erziehung auszutauschen. Dabei werden sowohl Fragen erörtert, die im Laufe eines Schuljahres auftreten können als auch Initiativen vorgeschlagen, die dem allgemeinen Zusammenleben in der Schulgemeinschaft dienlich sein können. An den regelmäßigen Tagungen nimmt auch die Direktion teil.

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