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Dadaismus - eine Arbeit der Klasse 6H mit Olivier Watroba

Als Olivier Watroba die CD mit den dadaistischen Lautgedichten aus dem Player herausnahm und die Schüler der Klasse 6H wieder im 21. Jahrhundert angekommen waren, staunte der ein oder andere nicht schlecht über das, was er gerade gehört hatte. Konnte man die letzten zehn Minuten geprägt von sinnlosen Sätzen und undefinierbaren Geräuschen wirklich als Kunst bezeichnen ?  Um diese Frage beantworten zu können entschied man sich, wie es sich für Humanisten gehört, für den Selbsttest. Ziel war es, ein eigenes Gedicht zu kreieren, welches die Kriterien des Dadaismus erfüllt, und obschon es keine feste Definition für den Begriff „Dada“ gibt und die im Jahre 1916 entstandene und von Menschen wie Hugo Ball geprägte Kunstrichtung keine Regeln kennt und ursprünglich dazu genutzt wurde, um mit Tradition und den Werten der damaligen Gesellschaft des 1. Weltkriegs zu brechen, war dies leichter gesagt als getan. Doch bereits zwei Tage nach dem Beschluss des Experimentes hatte jeder seine Stimme oder ein anderes Utensil dabei, und mithilfe der Aufnahmefunktion eines Smartphones war das Gedicht nach einer Schulstunde im Kasten. Das Ergebnis liefert zwar auch keine Definition dafür, was „Dada“ ist, aber es ist ein gelungenes Beispiel dafür, was „Dada“ alles sein kann.

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